Liebe Leserinnen, 
Liebe Leser,


mein Name ist Alejandro Marjalizo Martinez. Ich bin der Chief Technical und Operations Officer beim Hanseatic Energy Hub. In dieser Ausgabe des HEH Newsletters darf ich Sie zu Neuigkeiten, Hintergründen, beteiligten Firmen und Personen informieren.

Was passiert aktuell auf der Baustelle? Wir arbeiten jeden Tag daran, das HEH-Terminal zu realisieren. Was sich nach einer einfachen Aussage anhört, erfordert in der Praxis einen außerordentlichen Einsatz, enormen Koordinationsaufwand, technische Präzision und das effiziente Zusammenspiel vieler Menschen, Partner und Gewerke. Uns alle verbindet der Stolz, bei diesem Projekt mitwirken zu dürfen, bei unserem Projekt, das die Infrastruktur in Deutschland und Europa neu prägt.

Wir geben Ihnen Einblicke, wie das Terminal Stück für Stück weiter Gestalt annimmt: Die Bodenplatten der beiden Tanks sind gegossen und fertiggestellt. Der gesamte Bauprozess, die Ausführungssequenz und die Betonqualität wurden bis zur Fertigstellung engmaschig überwacht und einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen.16 Verdampfer, sogenannte Open Rack Vaporizer (ORV), haben Ende Februar ihren Weg via Schiff von Japan nach Stade gefunden und kamen dann mit Schwertransporten in ein Zwischenlager – nachts, weil deren außergewöhnliche Größe den Tagesverkehr blockiert hätte. Bei ORVs handelt es sich um Teile der Regasifizierungsanlage und damit um ein Herzstück des Terminals. Das sind Meilensteine, über die wir in der Rubrik „Moment“ berichten.

Und es gibt noch mehr, auf das wir mit etwas Stolz blicken. Etwa unsere Einbindung in den Industriepark Stade, mit dem wir zunehmend zusammenwachsen – und das ganz wörtlich. In der Rubrik „Details“ erfahren Sie, welche Synergien und Standortvorteile bestehen, die sich für einen Mehrwert klug nutzen lassen. Das Thema Anschluss und Integration prägt auch unsere Rubrik „Hand in Hand“. Hier stellen wir Ihnen die Avacon Netz GmbH vor. Sie realisiert die Stromversorgung des Terminals. Keine dieser Arbeiten ist selbstverständlich, sondern beruht stets auf präziser Planung und gut koordinierter Zusammenarbeit.
Einer, der bei all den vielfältigen Aufgaben immer den Überblick behält, ist Oliver Pippow. Als Balance of Plant Manager bringt er täglich die richtigen Menschen und Firmen für die anstehenden Aufgaben zusammen. Es freut uns sehr, dass wir ihn für ein Interview in der Rubrik „Portrait“ gewinnen konnten.

Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um den vielen engagierten Menschen zu danken, die jeden Tag ihr Bestes geben und dabei stets über ihre eigentlichen Pflichten hinausgehen.

Viel Freude bei der Lektüre der „HEH News"-Ausgabe! Selbstverständlich können Sie sich jederzeit mit Fragen und Anregungen an uns wenden.

Ihr
Alejandro Marjalizo Martinez

Chief Technical und Operations Officer
Geschäftsführung


Nach einem Winter mit eisigen Temperaturen und viel Schnee, der die Arbeiten verlangsamte, nimmt die Baustelle wieder Fahrt auf. Ende März wurden alle sieben Betonabschnitte beider Bodenplatten fertiggestellt.

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Von der Hochsee in die Energiewende: Oliver Pippow hat als Schiffsmechaniker die Meere befahren, als Installationsmanager für Offshore-Windparks gearbeitet und Ladeinfrastruktur für E-Autos projektiert. Jetzt koordiniert der Balance of Plant Manager bei HEH ein Netzwerk aus Partnern, Technik und Infrastruktur und sorgt dafür, dass aus vielen Einzelteilen ein funktionierendes Ganzes wird.

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Im Auftrag der Hanseatic Energy Hub bauen die Technischen Netzdienstleistungen der Avacon Netz GmbH die elektrische Infrastruktur zur Anbindung an das 110-kV-Netz der Avacon. Sie bietet ihren Kunden netznahe, individuelle Dienstleistungen an, um ihre Energie sicher ans Netz zu bringen. Das Produktportfolio erstreckt sich von der schlüsselfertigen Komplettlösung eines Einspeiseumspannwerkes über Kundenübergabestationen für den Netzanschluss, Ladeinfrastruktur im Bereich AC (Wechselstrom) und DC (Gleichstrom), dem Bau von Mittelspannungstrassen bis hin zur Straßenbeleuchtung.

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Warum entsteht der Hanseatic Energy Hub eigentlich ausgerechnet in Stade? Die Lage an der Elbe ist nur ein Faktor von vielen. Entscheidend ist vor allem auch der Industriepark mit seinen einzigartigen Voraussetzungen: über 50 Jahre Expertise im Umgang mit verflüssigten Gasen, gewachsene Infrastruktur und die Möglichkeit, Dinge zu verbinden, die anderswo getrennt bleiben würden.

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Von den kommenden Baustellenbesichtigungen für unsere Nachbarn bis zu den sichtbaren Arbeiten an der künftigen Pipelineanbindung – die Fortschritte zeigen sich an vielen Stellen.

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