Stade, 8. Juni 2026 – Der Hanseatic Energy Hub (HEH), das landbasierte LNG-Terminal-Projekt im Industriepark Stade, hat Jürgen Nowicki zum Chairman seines Advisory Board ernannt. Er folgt auf Dominique Venet, der seit der frühen Projektphase im Jahr 2019 eine prägende Rolle in der Entwicklung des Projekts und bei der finalen Investitionsentscheidung im Jahr 2024 eingenommen hat. Venet, der in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag feiert, wird die Position niederlegen. Gestützt auf jahrzehntelange internationale Erfahrung in der LNG- und Energieinfrastruktur hat er die strategische Ausrichtung des HEH mitgeprägt und wird dem Projekt sowie Partners Group, dem Mehrheitsgesellschafter, als Senior Advisor weiterhin eng verbunden bleiben.
Im Namen der Gesellschafter dankte Carsten König von Partners Group Venet für seinen Beitrag: „Dominique war von Beginn an ein tragender Pfeiler dieses Projekts. Seine tiefe Branchenexpertise und sein Engagement waren entscheidend dafür, dass der Hanseatic Energy Hub den Stand erreicht hat, der er heute hat.“
Mit Jürgen Nowicki gewinnt der Hanseatic Energy Hub einen erfahrenen Manager, während der Bau des privatfinanzierten LNG-Terminals in Richtung Inbetriebnahme voranschreitet. Von 2020 bis 2025 war Nowicki CEO von Linde Engineering und Executive Vice President von Linde, einem der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Industriegase und Engineering. Zuvor verantwortete er als CFO über viele Jahre das kaufmännische Management von Linde Engineering sowie weiterer internationaler Konzerngesellschaften. Seine Karriere umfasste mehrere Jahre in den USA und in Tschechien, wo er für Finanzen, Strategie und Unternehmensentwicklung zuständig war. Bereits als Student sammelte Nowicki unternehmerische Erfahrung als Mitinhaber eines Technologieunternehmens in Karlsruhe. Er hält einen Master-Abschluss in Wirtschaftsingenieurwesen des Karlsruher Instituts für Technologie (TU Karlsruhe).
Über HEH
Der Hanseatic Energy Hub (HEH) ist ein zukunftsflexibles Terminal für verflüssigte Gase am Industriestandort Stade. Der unabhängige Hub sichert und diversifiziert den Importbedarf Deutschlands an bezahlbarer Energie. In einer ersten Ausbaustufe soll ab 2029 ein emissionsfreies LNG-Terminal in Betrieb genommen werden, dessen Infrastruktur auch für Bio-LNG und Synthetic Natural Gas (SNG) zugelassen ist. Die geplante Regasifizierungskapazität beträgt 13,3 Mrd. m³/a und die Ausspeiseleistung 21,7 GWh/h. Mit der Entwicklung neuer klimaneutraler Energiequellen wird der Hub auch den Import von Energieträgern auf der Basis von Wasserstoff erleichtern. HEH-Gesellschafter sind die Partners Group (im Auftrag ihrer Kunden) Buss-Gruppe, Enagás sowie Dow.