Vorzüge

… für die Region

Das Terminal entsteht auf Flächen des bestehenden Industrieparks. Der Einspeisepunkt in das gesamtdeutsche Gasnetz ist vorhanden. 

Das Terminal nutzt die industrielle Abwärme von Dow, um LNG, Bio-LNG oder SNG ohne zusätzliche CO2-Emissionen zu regasifizieren und ermöglicht so den Betrieb eines Null-Emissions-Terminals.

Durch den Hanseatic Energy Hub werden ca. 70 Arbeitsplätze für qualifizierte Fachkräfte vor Ort geschaffen. Die regionale Zulieferindustrie wird in den Bau und den Betrieb des Terminals integriert.Die erweiterte Hafenanlage kann von allen Unternehmen vor Ort genutzt werden. Die Zukunftsperspektive des Industrieparks am Standort Stade wird langfristig gestärkt.

Die Infrastruktur des Standorts ist von Beginn an offen für verschiedene Nutzungsarten und kann an mittel- bis langfristige Entwicklungen angepasst werden. Anstatt einen komplett neuen Standort zu bauen, ließe sich das Terminal deutlich schneller für Ammoniakimporte anpassen.

Mehr als die Hälfte der geplanten Investitionen dient dem Aufbau einer industriellen Basisinfrastruktur, die auch für wasserstoffbasierte Energieträger notwendig sein wird. Damit schafft der Hanseatic Energy Hub schon jetzt die Grundlage für den Import von künftigen wasserstoffbasierten Flüssiggasen.

... für Kunden

Das Terminal bietet potenziellen Gaslieferanten einen diskriminierungsfreien Zugang zum deutschen Gasmarkt. Für Kunden eröffnet sich so ein neuer Zugang zum weltweiten Gasmarkt. Das garantiert Versorgungssicherheit.

Durch die am Standort vorhandenen Synergien sind niedrigste Investitions- und Betriebskosten möglich.

Der Hanseatic Energy Hub hat bereits eine Vielzahl nationaler und internationaler Interessenten, die das Terminal künftig nutzen wollen. Die ortsansässige Industrie hat zudem ein großes Abnahmepotenzial. Gleichzeitig ist in unmittelbarer Nähe eine Einspeisemöglichkeit in das deutsche Gasnetz vorhanden. Insbesondere Hamburg als zweitgrößte Stadt Deutschlands hat einen großen Gasbedarf.

Die Betankung von Bunkerschiffen in Stade ermöglicht die Versorgung von LNG-betriebenen Schiffen im nahen Hamburger Hafen und in weiteren Häfen entlang der Elbe und des Nord-Ostsee-Kanals.

Der Standort bildet einen Knotenpunkt für den Transport über Schiene, Straße und Wasser. Tanker bis zur Q-Max-Größe (345 m Länge) können an dem neuen Hafen anlegen. LNG-betriebene Züge und Lkw lassen sich vor Ort betanken. Zudem ist es möglich, LNG per Bahn oder Lkw in Regionen zu transportieren, die nicht an das Gasleitungsnetz angeschlossen sind.

Zwei Flüssiggastanks mit einem Fassungsvermögen von je 240.000 m³ sind auf der Industriefläche von Dow geplant. In der ersten Ausbaustufe können so rund 12 Mrd. m³/a Erdgas regasifiziert werden.

Zum Vergleich: Deutschlands Jahresbedarf betrug 2020 rund 95 Mrd. m³/a.
Die ORV-Verdampfer (Open Rack Vaporiser) haben eine Einspeiseleistung von bis zu 21,7 GW; sie lässt sich den

… für die deutsche Industrie Wirtschaft

LNG ist für den Übergang ein wichtiger Teil der Energiewende, um mithilfe von Routen- und Quellendiversifizierung die Versorgung der deutschen Wirtschaft mit bezahlbarer Energie zu sichern. Die gesamte Infrastruktur ist zusätzlich auch für Biogas und sogenanntes SNG zugelassen. Die Speichermöglichkeiten des Hubs bieten zudem zusätzliche Flexibilität.

Die Nähe zum Einspeisepunkt in das gesamtdeutsche Gasnetz senkt die Kosten für Verbraucher.

Die Nutzung des Terminals erfolgt nach den klaren Regeln, welche durch die Bundesnetzagentur vorgegeben werden.

Grundsatz dabei ist, dass der Handel und der Betrieb von Infrastruktur klar getrennt sind. Entsprechend dieser Regel wird die Kapazität des Terminals in einem „Open Season“ genannten Verfahren international ausgeschrieben.

Der Wettbewerb zwischen unterschiedlichen Gaslieferanten sorgt für mehr Wettbewerb und Unabhängigkeit in der Energieversorgung.